2020 Dezember - Adventmitspielkonzert mit den Höhnern

Bläsermusik am Erzbischöflichen Ursulinengymnasium Köln



 

  11. Adventsmitspielkonzert mit den Höhnern  Dezember 2020



















Am 06.12.20 fand im Dom trotz der Corona Situation das alljährliche Adventsmitspielkonzert statt. Auch in diesem Jahr mit den Ehrengästen - den Höhnern.

 

Wer das Mitspielkonzert die letzten Jahre verfolgt hat weiß, das der Dom immer voll von vielen Menschen war, die gelacht und zusammen gesungen haben.

 

Dieses Jahr konnte es natürlich nicht so ablaufen. Also hat man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Man konnte das Konzert von zuhause über das Domradio oder im Fernseher miterleben, man konnte mitspielen und wenigstens mit seinen Liebsten zuhause singen.

 

Beim Konzert vor Ort konnten, dennoch ein paar Kinder und Jugendliche teilnehmen. Darunter waren auch wir, fünf Schülerinnen des Ursulinenmädchengymnasiums, wir spielen bereits schon seit mehreren Jahren zusammen im Blasorchester und haben dadurch bereits Erfahrungen gesammelt. Und von diesem kleinen Erlebnis, möchten wir euch jetzt erzählen.

 

Es waren noch ca. 20 andere Schüler* und Schülerinnen aus ganz unterschiedlichen Schulen Vorort. Wir wurden dann schließlich 1,5 Stunden vor Sendeanfang in den Kölner Dom geführt.

 

Jedem wurde ein Platz auf den vorderen Bänken zugeteilt, wo wir genug Platz zu den anderen Kindern hatten, wir als Schule saßen zwar als eine Gruppe zusammen hatten dennoch einen großen Abstand zwischen uns.

 

An unseren Plätzen angekommen, dürften wir dann unsere Masken ausziehen und unsere Instrumente auspacken.

 

Wie ihr, die vielleicht schon einmal im Kölner Dom waren wissen, dass es dort sehr kalt ist und das dies unseren Instrumenten natürlich nicht so ganz zugute gekommen ist.

 

Anfangs war es sehr ungewohnt im Dom zu spielen , da erstens unsere Instrumente wie gesagt wegen der Kälte eine sehr andere Tonlage hatten und natürlich ,weil der Dom  sehr groß ist und dadurch dort ein unfassbar toller Klang entsteht, der aber auch jeden Fehler hören lässt. Als wir unsere Instrumente dann vorbereitet hatten, haben wir kleine Mikrofone an unsere Tontrichter bekommen, sodass eine bessere Aufnahme entstehen kann.

 

Als jeder dann seine Ausrüstung bekommen hat, hat einmal eine der Leiterinnen Petra Dierkes zu uns gesprochen und uns erklärt wie es jetzt genau ablaufen wird. Wir würden uns alle zuerst einmal zusammen einspielen und dann ein paar schwierige Lieder zusammen durchgehen und spielen.

 

Es war anfangs ein sehr mulmiges Gefühl mit all den ganzen Kameras und den ganzen Menschen, die einen gleich beobachten werden, nach einer Weile hat man sich aber etwas entspannt. Und dann haben sich natürlich noch die Höhner vorgestellt, die alle mit ihren Instrumenten auf dem Podest ganz vorne standen, sie waren sehr freundlich und man hat ihnen sehr angemerkt das ihnen das hier wirklich viel Spaß bereitet.


Und das , was ich persönlich am besten fand ist das es überhaupt keinen Druck gab, man merkte das es hier allen einfach nur Freude bereiten soll und egal ob klein oder groß, hier fanden es alle toll hier zu sein. Wir waren alle ganz unterschiedlich alt und dennoch konnten wir in dieser schwierigen Zeit miteinander musizieren, zwar anders aber dennoch zusammen. Zwei Minuten bevor die Live-Übertragung dann starten sollte, haben wir dann noch den letzen Feinschliff gemacht und zusammen einen Countdown runtergezählt.

 

Dann, als die Liveübertragung startete, gab es eine kurze Anmoderation, in der unter anderem den Zuschauern, die über das Internet zugeschaltet waren, erklärt wurde wie sie am besten mitspielen und -singen können. Außerdem wurde dazu aufgerufen, über Facebook Fürbitten an das Fernsehteam zu schicken, damit manche später live während des Konzertes vorgelesen werden konnten.


Nachdem dann alle vorgestellt und das Wichtigste erklärt worden war, fingen wir dann auch schon an; das erste Lied zu spielen. Im gesamten Verlauf wurden um die siebzehn Lieder gespielt, die man sich vorher in richtiger Reihenfolge herunterladen konnte. Darunter waren bekannte Weihnachtslieder wie „Macht hoch die Tür“ und „Tochter Zion“, aber auch ein paar eigene Lieder der Höhner, wie zum Beispiel „Ne besondere Kalender“. Während wir die ganzen Lieder spielten, gab es immer wieder ein paar Moderationspausen, in denen Sachen erzählt oder erklärt wurden.


Dann, nach etwa der Hälfte der Zeit, wurde der Sängerin, die die Höhner und uns Musizierende die ganze Zeit gesanglich begleitete, zum Namenstag gratuliert und es wurden ein paar der über Facebook gesammelten Fürbitten vorgelesen. Wir spielten noch alle Lieder, bis das Mitspielkonzert nach eineinhalb Stunden Liveübertragung beendet war.


Nachdem wir insgesamt drei Stunden im Dom verbracht hatten, wurde noch alles abgebaut und ein Mitglied der Höhner verabschiedet. Während der gesamten Liveübertragung liefen die ganze Zeit über Kameraleute zwischen den Bänken umher, die immer vereinzelt Leute filmten. Trotz der Kälte und der besonderen Umstände war dies ein gelungener Nikolaustag und es hat Spaß gemacht, ein Teil des diesjährigen Adventsmitspielkonzertes zu sein.

 

Geschrieben von Lynn und Paula aus der Klasse 8b

 

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